Tinnituszentrum

Tinnituszentrum der Charité – Universitätsmedizin Berlin: Vielfältige Therapieangebote zur Tinnitus-Bewältigung

Rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischem Tinnitus. Tinnitus kann zu einer starken Einschränkung der Lebensqualität und Leistungsfähigkeit sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld führen. Schlaf- und Konzentrationsstörungen sowie Depressionen können als Folge auftreten. Das Tinnituszentrum der Charité hat es sich zur Aufgabe gemacht, Tinnitus-Patientinnen und -Patienten im Rahmen einer individuellen Therapie effektiv zu helfen. Sie sollen Hilfe bekommen bei

•    Chronischem Tinnitus
•    Psychosomatischer Dekompensation aufgrund von Tinnitus
•    Tinnitus als Hörsturzfolge
•    Hyperakusis
•    Tinnitus im Zusammenhang mit Morbus Meniére
•    Tinnitus mit Schwindel.

Dafür arbeiten im Tinnituszentrum Spezialistenteams interdisziplinär zusammen. So sind Ärztinnen und Ärzte aus den Bereichen HNO-Heilkunde, Innere Medizin, Psychosomatik und Psychologie gemeinsam im Einsatz mit Hör- und Physiotherapeutinnen und –therapeuten, Akustikerinnen und Akustikern. Betroffene von Tinnitus profitieren von dieser vielfältigen Expertise: Im Tinnituszentrum wird ein ganzheitliches Therapieprogramm jeweils passgenau für sie abgestimmt.

Menschen mit chronischem Tinnitus und hohem Leidensdruck können sich für eine 7-tägige Tinnitus-Intensivbehandlung entscheiden. Diese und weitere Behandlungen finden in der Tagesklinik des Tinnituszentrums statt. Die Hörtherapie und ergänzende Maßnahmen, wie Entspannungs- und Aufmerksamkeitsübungen, Klangtherapie und auch eine fortlaufende Unterstützung zur Tinnitusbewältigung, gehören zum Angebot des Tinnituszentrums. Immer stehen die Linderung des Leidensdrucks und die Rückgewinnung von Lebensqualität und Leistungsfähigkeit für Menschen mit Tinnitus im Fokus der Behandlung.